Sabine Kaipainen: Mezzosopran, Traversflöte, Blockflöte
Sabine Kaipainen studierte Gesang, Traversflöte und
Blockflöte und schloss diese drei Fächer mit
Diplom ab. Barocke Gestik studierte S.K. in London und
Paris. Als Sängerin und Flötistin wirkte sie
bei zahlreichen Aufnahmen auf Tonträger und Konzerten
mit, u.a. bei Festspielen in Moskau, Helsinki. Als Dozentin
unterrichtete sie an zahlreichen Meisterkursen u.a. am
Tschaikowski-Konservatorium in Moskau. Sabine Kaipainen
leitet zusammen mit Ihrem Mann die Konzertreihe „Im
Rathaus um 4“ in Thun. Neben der Musik, die nicht
stofflich zu fassen ist, pflegt Sabine Kaipainen die Schneiderkunst.
Tuomas Kaipainen: Barockoboe, Barockfagott,
Blockflöte, Oboe
geboren in Helsinki, studierte Blockflöte und Barockoboe
in Wien. In der Wiener Zeit war er Mitglied der bekannten
Ensembles „Les Menestrels“ und „Musica
Antiqua Wien“. Moderne Oboe studierte T.K. in Bern
und Linz (A). Zahlreiche Aufnahmen auf Tonträger,
Konzerte und Kurse in aller Welt u.a. bei den Festspielen
von Salzburg, Moskau, Helsinki. Als Dozent wirkt T.K. bei
zahlreichen Meisterkursen u.a. am Tschaikowski-Konservatorium
in Moskau.
Jan Lehtola
Doktor der Musik und Organist Jan Lehtola, studierte bei
Olli Porthan und Kari Jussila in Helsinki, bei Jacques van
Oortmerssen und Jean Boyer in Amsterdam, bei Naji Hakim
in Paris, und bei Louis Robilliard in Lyon und Ludger Lohmann
in Stuttgart. Er graduierte 1998 mit einem Magister von
der Sibelius Akademie in Helsinki und machte im selben Jahr
sein Diplomexamen für Orgel. Von 1998 bis 2000 studierte
er am Konservatorium van Amsterdam.
Im März 2000 gab er sein Debütkonzert in Helsinki
erntete von bedeutenden Zeitungen lobende Kritiken. Jan
Lehtola gab Orgelkonzerte in Europa und den USA. Er trat
als Solist mit mehreren finnischen Orchestern auf und gab
zahlreiche Konzerte an mehreren Festivals in Finnland. Viele
seiner Konzerte und Aufnahmen wurden am finnischen Radio
ausgestrahlt und er machte Aufnahmen mit Ondine, Alba und
Jubal in Finnland und für IFO in Deutschland.
Barbara Segal
Barbara Segal arbeitet im Bereich historischer Tanz als
Tänzerin, Lehrerin und Choreographin in London. Sie
ist Leiterin von Contretemps, einem Ensemble das sie 1985
gründete, und das der Rekonstruktion des Tanztheaters
des 18. Jahrhunderts gewidmet ist. Zusammen mit Sara Stowe
aus Sirinu ist sie Leiterin von Chalemie, eine Gruppe die
Pantomime und Musiktheater des 18. Jahrhunderts nachbildet.
Barbara Segal hat durch ganz Europa, den Baltischen Staaten
und Australien, sowie an vielen Festivals, Schlössern
und Theatern in Großbritannien Aufführungen gegeben
und sowohl Tanz wie auch barocke Gestik unterrichtet. Sie
arbeitete zusammen mit dem Early Music Network und dem British
Council. Sie organisiert und unterrichtet an der Chalemie
Summer School, die spezialisiert ist auf historischen Tanz,
Gesang, Musik, Commedia und Kostümherstellung, und
die jährlich in Oxford tagt.
Alexander Varga
geboren in Ungarn, vollendete 1969 nach Besuch von Musikgymnasium
und Konservatorium in Miskolc sein künstlerisches und
pädagogisches Studium in Fagott und Theorie an der
„Franz Liszt Musikhochschule“ in Budapest. Weitere
Studien in Paris, Rom und Wien folgten. Seit 1971 in Österreich
lebend, wirkte er als Solofagottist zunächst im Kärntner-Sinfonieorchester,
ab 1974 bis 1993 in gleicher Position im Bruckner-Orchester.
Zahlreiche Preise bei internationalen und nationalen Wettbewerben
sowie eine rege Tätigkeit als Solist, Kammer- und Orchestermusiker
in vielen renommierten Ensembles und Orchestern (u.a. Ungarisches
Kammerorchester, Rossini-Quartett, Concertino Carinthia,
Linzer Holzbläser mit Kulturpreis der Stadt Linz, Oberösterreichische
Bläsersolisten; Wiener Staatsoper, Budapester Staatsoper,
Rundfunk-Symphonie Orchester Wien, Österreichisches
Johann Strauß Ensemble, Miskolcer Symphonieorchester,
Wiener Kammerorchester, Mozarteum Orchester Salzburg, Festivalorchester
Wien) belegen seine künstlerische Laufbahn. Anzuführen
sind weiters zahlreiche Mitwirkungen bei Festspielen und
Musikfestivals (Salzburg, Wien, Barcelona, Budapest, Tokyo,
usw.) sowie Schallplatten- und CD-Einspielungen. Außerdem
ist er als Dozent bei Meisterkursen und Seminaren (Schweiz,
BRD, Italien, Ungarn) hervorgetreten, ebenso als Herausgeber
pädagogischer Lehrwerke für Fagott, wie etwa zuletzt
der “Tonleiter und Intervallstudien für Fagott“,
erschienen bei Zimmermann sowie von Urtext- bzw. Erstdruckausgaben
bei Doblinger und Editio Musica. Alexander Varga leitet
seit 1984 die Fagottklasse an der Anton Bruckner Privatuniversität.
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